Das Prinzip einer thermischen Solaranlage.

Die Kollektoren werden nach Süden ausgerichtet.
Trifft nun die Sonne auf den Kollektor, wird die Flüssigkeit im Kollektor erwärmt. Sobald die Flüssigkeit die richtige Temperatur erreicht hat, (z.B. 10° wärmer als im Speicher) wird die Pumpe in Betrieb gesetzt. 
Die Pumpe treibt nun die Solarflüssigkeit aus den Kollektoren in den Wärmetauscher des Speichers. Durch den Wärmetauscher im Speicher wird die Wärme sehr effektiv an den Speicher abgegeben. 
Ein Fühlersystem im Kollektor und im Speicher überwacht ständig die Temperaturunterschiede.

Ist die Temperatur im Kollektor nicht mehr höher als im Speicher, so veranlasst der Solar-Regler die Pumpe abzuschalten. 

Die Sonne erwärmt nun wieder die Flüssigkeit im Kollektor und der Vorgang beginnt aufs "Neue" und der Kreislauf beginnt !

Im Winter und wenn die Sonne nicht genügend Wärme erzeugt wird das Brauchwasser durch die vorhandene Heizungsanlage erwärmt.

Auch indirekte Sonneneinstrahlung erwärmt bereits den Kollektor, sodass auch bei bewölktem Himmel der Solarkreislauf arbeitet.

Solar-Speicher sind so konzipiert, das der Wärmetauscher der Solaranlage im kältesten Teil des Speichers untergebracht ist, so wird garantiert, dass der Solarkreislauf immer genügend Temperatur-Unterschiede zum Speicher hat. Spezielle Konstruktionen im Speicher sorgen dafür, dass das Wasser im Speicher je nach Temperatur geschichtet wird. Im Oberen Teil des Speichers ist somit das wärmste Wasser. Wird nun im Haushalt warmes Wasser angefordert, steht schon nach 1-2 Stunden Sonneneinstrahlung sehr warmes Wasser bereit.  Das Warmwasser wird im oberen Teil des Speichers abgezapft. Das nachlaufende kalte Trinkwasser wird wieder im unteren Teil des Speichers eingelagert. Rückschlagventile an den Solar-Speicher-Anschlüssen und hervorragende Isolierungen sorgen dafür, das keine Temperatur - Verluste auftreten.

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